Person
Nicht geradlinig. Aber ziemlich konsequent.
Mich interessieren Systeme – vor allem dann, wenn Menschen darin gemeinsam etwas bewegen können. Mein eigener Weg dorthin hatte einige Kurven.
01 / Mein Weg
Schule war für mich nicht immer ein Ort, an dem alles von selbst passte. Vielleicht beschäftige ich mich gerade deshalb heute so intensiv damit, wie Lernen, Führung und Verantwortung gelingen können.
Nach einigen Umwegen führte mich der Weg über die eidgenössische Matura und ein begonnenes Informatikstudium an die Pädagogische Hochschule. Aus dem Lehrer für Deutsch, Geografie, Physik und Informatik wurde später ein Schulleiter. Geblieben ist die Freude daran, komplizierte Dinge zu verstehen, zu ordnen und verständlich zu machen.
Parallel dazu kamen Zivilschutz, Feuerwehr, regionale Führungsorganisation und Politik. Auf den ersten Blick sind das sehr verschiedene Welten. Für mich geht es in allen um dieselbe Frage: Wie schaffen wir Bedingungen, unter denen Menschen gemeinsam vernünftig handeln können?

02 / Grosse Räder
40 Tonnen · 50 Plätze
Sehr weit vorne sitzen
Für einen Akademiker und Schulleiter ist es vielleicht nicht ganz typisch: Ich fahre leidenschaftlich gern schwere Lastwagen und Reisecars.
Was mit dem Feuerwehr-Führerausweis C1 118 begann, wurde privat zur Kategorie C erweitert. Weil mir das noch nicht genügte, folgten Kategorie D und die CZV-Prüfungen für den gewerbsmässigen Güter- und Personentransport. Bis zur Pandemie war ich regelmässig samstags mit einem 40-Tonnen-Sattelschlepper unterwegs und transportierte Kartoffeln und Tafelobst durch die Schweiz.
Heute nutze ich Gelegenheiten für Reisecar-Fahrten – etwa mit Schulklassen, Lehrpersonen oder Köchen auf dem Weg zu internationalen Wettbewerben. Meine berufliche Auslastung und die Arbeits- und Ruhezeitvorschriften setzen dem Fahren enge Grenzen. Dafür unterrichte ich in CZV-Kursen Kommunikation, Smartphone, digitale Werkzeuge und künstliche Intelligenz.
03 / Haltung
Woran ich mich orientiere
- 01Verantwortung übernehmen, bevor Zuständigkeiten zum Versteck werden.
- 02Technik danach beurteilen, ob sie Menschen wirklich weiterhilft.
- 03In der Sache deutlich sein und Menschen trotzdem mit Respekt begegnen.
- 04Neugierig bleiben – gerade auf Welten, in denen man nicht automatisch zu Hause ist.
